Haselünner Grüne treffen Klimaschutzmanager

Zu einem Informationsaustausch trafen sich der Klimaschutzmanager der Stadt Haselünne, Mathes Althoff, und die Haselünner Ortsgruppe der Grünen. Begleitet wurde Althoff von Bürgermeister Werner Schräer und dessen Stellvertreter Martin Pohlmann.

In ihren Eingangsstatements skizzierten die Verwaltungsvertreter ihr breites Engagement im Umweltschutz und Klimafolgenmanagement: Von CO2-Einsparungen in der technischen und Gebäude-Infrastruktur der Kommune über die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie bis hin zum Umbau der städtischen Wälder. Kernaufgaben Althoffs sind u.a. der jährliche Energiebericht sowie seine beratende und unterstützende Arbeit in allen Fachbereichen der Kommunalverwaltung. Zu Althoffs Aufgaben zählt auch die individuelle Beratung. Seit seinem Amtsantritt im Juli 2020 führte er 20 Gespräche mit Bürger*innen. Sobald die Pandemiesituation es zulässt, sollen auch öffentliche Informationsveranstaltungen stattfinden. Andreas Lembeck, Mitglied der Haselünner Grünen, regte hier eine Zusammenarbeit mit der Volkshochschule an. Angesprochen auf die vor sechs Jahren gestartete Rückgewinnung der Straßenseitenräume sagte Bürgermeister Schräer: „Das Projekt ist ein Erfolg. Jedoch gibt es immer noch einige Landwirte, die dieses städtische Grundeigentum unter den Pflug nehmen und insofern sind Kontrollen wichtig und die Stadt ist für Hinweise dankbar.“ 

Die Grünen empfahlen, hier und bei vergleichbaren Vorhaben gezielt auf nachhaltige Akzeptanzförderung zu setzen. Ein weiterer Schwerpunkt sollen nach Vorstellung der Grünen künftig innovative Mikroprojekte sein, bei deren Konzeption und Umsetzung sie dem Klimaschutzmanager ihre Unterstützung zusagten. Das gilt auch für seine bereits im Juni 2022 auslaufende Stelle. Die Haselünner Grünen fordern, dass diese wichtige Zukunftsaufgabe unbefristet im Stellenplan der Stadt verankert wird.

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