Weiter zum Inhalt
13Sep

Ant-AKW-Demo in Lingen (9.Sept. 17)

Lingen verfügt noch immer über ein großes AKW (Lingen 2 bzw. “Emsland”), das für RWE noch mindestens bis Ende 2022 am Netz bleiben soll. Die benachbarte Brennelementefabrik von Areva soll zeitlich unbefristet Brennelemente für Bröckelreaktoren wie in Doel, Tihange, Cattenom und Fessenheim liefern – mit dem “Güte”-Siegel der Bundesregierung. Und dann gibt es da noch ein großes Castor-Lager mit hochradioaktivem Atommüll, für das die Entsorgung genauso ungeklärt ist wie für das AKW Lingen 1, das nun abgerissen werden soll.

Das Atomzeitalter ist in Lingen noch sehr aktiv – und in der Nachbarschaft produziert die Urananreicherungsanlage Gronau für AKW in aller Welt, während das AKW Grohnde ebenfalls noch bis mindestens Ende 2021 die Menschen in der Region bedrohen soll.

Massiver Protest ist weiter dringend notwendig: Die SPD-Bundesumweltministerin will die Brennelementexporte aus Lingen auf keinen Fall einstellen, die CDU auch nicht – und das obwohl der neue CDU-Ministerpräsident von NRW, Laschet, lautstark einen Exportstopp nach Belgien fordert. Doch damit bedient er wohl eher die zu Recht sehr atomkritische Bevölkerung in seiner Heimat Aachen, bei der Bundes-CDU und dem CDU-Kanzleramt protestiert Laschet nicht. Wir haben von dieser Polit-Show genug – wir wollen den Atomausstieg jetzt!

07Sep

Sehr geehrte Grüne!

Heute haben im Stadion des SV Meppen massive Baumfällaktionen durch eine Firma F ……….. mit viel Gerätschaften stattgefunden……..legal wohl nicht…
Der Eingang/Gästeeingang “Jahnstrasse” war dran…..da steht nicht mehr viel…
Nur abgesägte Baumstümpfe…..
Ich glaube am heutigen Tag war so eine Aktion verboten……es gibt Gesetze…..oder nicht…?
G. B.

02Sep

„Ist Meppen bald Palermo?“

Die Verantwortung für den Inhalt des Leserbriefes liegt beim Autoren. Sein Name* ist uns bekannt.
“Ich wende mich an Sie wegen der geplanten Abholzung und Bebauung des Waldstadions in Esterfeld. Zunächst möchte ich ihnen danken, dass Sie sich für die Rettung der Bäume einsetzen. Das Waldstadion ist ein einmaliges Stück Esterfeld, das nicht kurzfristigen Profitstreben zum Opfer fallen darf.
Auch weil die Sportstätte für die Kinder weiterhin gebraucht wird, sollte man für die Rettung nicht unversucht lassen.. Greenpeace, Robin Wood, Bauplatzbesetzung ! Die Meppener Naturschützer haben es den Naturzerstörern in den letzten Jahren viel zu leicht gemacht.
Grundsätzlich ist zu fragen, ob Meppen überhaupt noch mehr Wohnbebauung braucht. Seit Jahren gibt es in unserer Stadt mehr Sterbefälle und Geburten, viele Wohnungen und Häuser stehen leer. Darunter auch große Gebäude wie das ehemalige Kreiswehrersatzamt mit dem Komplex an der Marienstraße und bald kommt auch noch die Pestalozzi- Schule hinzu. Für den Neubau des Kindegartens wurde dann auch noch überflüssigerweise eine große Grünfläche verbaut. Etliche Bäume wurden hierfür an der Schillerallee in der Brut- und Setz-Zeit gefällt, was streng verboten ist. Und dann hat die Stadtverwaltung noch eins draufgesetzt und die Buchenhecke daneben gerodet. Ist das Emsland noch Niedersachens Wilder Westen ? Wenn die Naturzerstörer die Gesetze nicht achten, müssen es die Naturschützer dann tun?
Insgesamt betreibt Bürgermeister Knurbein ein aggressivere Baupolitik als sein Vorgänger! Geht es etwa darum, soviel Geld wie möglich in die Bauwirtschaft zu schleusen? Ist Meppen schon Palermo ? Die Wut der Bürger wächst …”
H. K.*

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv - Benjamin Jopen.
34 Datenbankanfragen in 1,098 Sekunden · Anmelden