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16Jan

Was kostet eine Fußgängerbrücke ?

Bündnis 90/Die Grünen stellen den Antrag zur Kostenermittlung einer Rad – und Fußgängerbrücke über die Hase in Höhe der Eisenbahnlinie zwischen Helter Damm/ Nord und der Neustadt/ Riedemannstraße.
Begründung: In den letzten Jahren ist der Bereich Helter Damm Nord und Süd und ebenso der Feldkamp Süd komplett bebaut worden. Ebenso sind in Helte und Teglingen neue Baugebiete entstanden und auch weiter geplant.
Die Anzahl der Bürger ist in den gerade genannten Stadtteilen dadurch sehr stark angestiegen. Viele der dort lebenden Familien haben Kinder, die mit ihren Fahrrädern Einrichtungen in Meppen besuchen, die auch zum großen Teil in der Neustadt liegen, z.B. die Haupt – und Realschule KVG, das Gymnasium Marianum, die Marienhausschule und das Stadion des SV Meppen. In den Sommermonaten fahren viele Schüler und Erwachsene zum Baden zum Möllersee. Ebenso fahren viele Einwohner zu ihren in der Neustadt liegenden Arbeitsplätzen, z.B. zum Kreishaus, zur WTD91 oder an die vorhin aufgeführten Schulen bzw. den dort ansässigen Geschäften. Die Neustadt bietet auch viele Einkaufsmöglichkeiten bzw. Dienstleistungsunternehmen.
Bislang läuft der gesamte Verkehr über den Hasebrink, was nicht nur einen weiten Weg verursacht, sondern auch gefährlicher wegen des hohen Verkehrsaufkommens ist. Auch verleitet dieser längere Weg dazu, statt mit dem Rad doch lieber das Auto zu nehmen, was klimapolitisch gesehen die Umwelt unnötigerweise belastet.
Aus all diesen Gründen halten wir es seit Jahren für zwingend notwendig, die südlichen Stadtteile auch für Fußgänger bzw. Radfahrer zur Neustadt schnell und sicher erreichbar zu machen.
Daher stellen wir den Antrag zur Kostenermittlung einer Brücke, die die aufgeführten Stadtteile mit der Neustadt verbindet. Wir stellen uns eine Überquerung der Hase ähnlich vor, wie der in Dörgen, die mit einem äußerst geringen Kostenaufwand realisiert wurde.

12Jan

Politischer Frühschoppen im Kolpinghaus

Die Meppener Parteien stellen ihren Kandidaten vor

FDP, Bündnis 90/Die Grünen, UWG, Kandidat Knurrbein, SPD – In dieser Aufstellung traten sie an und in dieser Aufstellung wollen sie die Bürgermeisterwahlen am 25. Mai in Meppen gewinnen. Offensichtlich war die Veranstaltung mit Spanung erwartet worden, denn die große Zahl der Besucher überraschte alle Redner und ließ die Hoffnung auf einen spannenden Wahlverlauf sprießen.

Helmut Knurbein stellte sich im Kolpinghaus zum ersten Mal den Meppener Bürgerinnen und Bürgern als ihr Kandidat vor und ließ keine Zweifel aufkommen, dass mit ihm als Bürgermeister in Meppen ein neuer Wind wehen wird: Zugehen auf die WählerInnen, Anhören der Anliegen, faire Behandlung aller Fraktionen – das sind Töne, welche in Meppen derzeit nicht zu vernehmen sind. Obwohl der jetzige Bürgermeister nicht direkt angegriffen wurde, war doch sowohl beim Kandidaten als auch bei den Zuhörern deutlich spürbar, dass die Unzufriedenheit mit JE Bohling groß ist.

Um seine Offenheit zu demonstrieren, verzichtete Helmut Knurbein auf langamtige Reden, sondern ging von Tisch zu Tisch und kam mit allen verblüffend schnell ins Gespräch.

Wenn die vier Parteien vorhatten, einen neuen Stil zu präsentieren, so ist ihnen das vollauf gelungen.

 

09Jan

Grüne unterstützen neuen Bürgermeister

(NOZ v. 10.1.2014; Meppen. Mit einem gebürtigen Meppener gehen die vier Meppener Oppositionsfraktionen in den gemeinsamen Bürgermeisterwahlkampf. Der Polizist Helmut Knurbein soll nach dem Willen von SPD, UWG, Bündnis 90/Die Grünen und FDP am 25. Mai die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen.

In einem Pressegespräch am Donnerstag sagte der 49-Jährige: „Ich gehöre keiner Partei an und stehe auch unter keinem Fraktionszwang. Ich habe ein offenes Ohr für alle Bürger.“ Auf die Stellenanzeige der vier Parteien in unserer Zeitung habe er sich für die Aufgabe beworben. Die vier Parteiensprecher Andrea Kötter (SPD), Günther Pletz (UWG), Carmen Püpke (Bündnis 90/Die Grünen) und Tobias Kemper (FDP) sagten, dass es für diese Kandidatur schnell einen breiten Konsens gab. „Dazu Kötter: „Er macht einen sehr glaubhaften Eindruck. Zudem will er gestalten.“ Sie hofft, dass sich mit der Wahl des Bürgermeisters die Kooperation im Stadtrat verbessern werde. „Er steht neuen Ideen und auch Kritikpunkten aufgeschlossen gegenüber.“ Dabei fügte Günter Pletz (UWG) hinzu: „Wir wollen auch mit der CDU zusammenarbeiten.“ Wichtig sei, dass Knurbein „offen auf die Menschen zugehen kann“. Gerade in dieser Hinsicht habe er ihn in dem Bewerbungsgespräch überzeugt. Dabei lobten alle vier Fraktionen die Überparteilichkeit des Bewerbers. Hiervon könne Meppen nur profitieren. Er sei ein Ansprechpartner für alle Bürger und Politiker. Knurbein selbst gab an, als Vertreter der Polizeigewerkschaft im Emsland bereits „viele Kontakte zur Kommunalpolitik“ zu haben.

Er wurde am 15. März 1964 in Meppen geboren. Nach der Realschule und dem Besuch des Windthorstgymnasiums legte er die Fachhochschulreife ab. Danach folgte eine zweijährige Ausbildung bei der Bundeswehr, die er als Leutnant der Reserve 1987 verließ.

Im selben Jahr begann seine Ausbildung zum Polizisten. Von 1992 bis 1995 absolvierte er parallel zum Polizeidienst das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt in Hildesheim. Danach arbeitete er als Kommissar beim Polizeikommissariat in Papenburg. Anschließend leitete er die Polizeistationen in Haselünne und Haren. Zudem war er als Dozent an der Fachhochschule Oldenburg für Strafrecht tätig.

Seit 2010 ist er als Erster Polizeihauptkommissar stellvertretender Leiter im Personaldezernat für die Polizeidirektion in Osnabrück mit rund 3000 Mitarbeitern. Der verheiratete Vater von zwei Töchtern (13 und 16 Jahre alt) wohnt in Klein-Berßen. „Wir würden im Fall des Wahlsieges nach Meppen umziehen“, versprach er.

Bereits am Sonntag, 12. Januar, wird er sich öffentlich vorstellen. SPD, UWG, Bündnis 90/Die Grünen und FDP wollen ihren Bewerber im Rahmen eines gemeinsamen Frühschoppens den Bürgern von 10.30 bis 12 Uhr im Kolpinghaus vorstellen.

09Jan

Ein neuer Zebrastreifen für Meppen

 

Herbert Lügering von Bündnis 90/Die Grünen stellt ferner den Antrag auf die Einrichtung eines Zebrastreifens in der Kolpingstrasse zwischen Polizeigebäude und der Meppener Einkaufspassage (MEP)

 Begründung: Durch den stark angestiegenen Kraftfahrzeugverkehr seit der Eröffnung der MEP hat ebenfalls der Fußgängerverkehr deutlich zugenommen. Viele Fußgänger nutzen die Verbindung Bahnhof- bzw. Neustadt zur Fußgängerzone Bahnhofstrasse und überqueren dabei die Kolpingstrasse in Höhe des Polizeigebäudes. Dieser Abschnitt der Strasse ist mit einer Überquerungshilfe ausgestattet. Leider wird diese Überquerungshilfe von vielen Fußgängern und auch Radfahrern anscheinend als Berechtigung der Vorfahrt gesehen, was immer wieder sehr gefährliche Situationen hervorruft.

Um hier die jetzige Lage sicherer zu gestalten, stellen wir den Antrag auf Einrichtung eines Zebrastreifens. Dieser würde nach unserer Ansicht dauerhaft die Verbindung zur MEP sicher machen und auch einladend wirken.

Mit freundlichen Grüßen

09Jan

Antrag zur Anlegestelle in Höhe des Hanekenkanals

Herbert Lügering von Bündnis 90/Die Grünen stellte im Stadtrat den Antrag, die Anlegestelle für Boote in Höhe des Hanekenkanals (auch bekannt unter der Bezeichnung Ems-Hase Kanal oder Alter Emskanal) ca. 500 Meter weiter flussabwärts in die Nähe der Höltingmühle zu verlegen.
Begründung: Seit Jahren wird die Steganlage überwiegend von Kanu- und Kajakfahrern genutzt, die die Hase aus Richtung Haselünne kommend mit dem Ziel Meppen befahren. In der letzten Zeit ist der Bootsverkehr durch den zunehmenden Tourismus stark gestiegen, dadurch ebenfalls der Autoverkehr zum Transport der Boote.
Mehrere Verleihunternehmen, aber auch zahlreiche private Bootstransporte befahren daher den Weg zwischen der Straße Helter Damm und der Anlegestelle entlang des historischen Hanekenkanals. Das dies nicht ohne sichtbare Folgen bleibt, zeigt sich mittlerweile am Zustand des Weges längs des Kanals. Der Weg ist stark beschädigt, große Schlaglöcher sind entstanden, der Weg rutscht ab und neigt sich bedenklich Richtung Kanal. Die direkt am Wasser stehenden Gehölze neigen sich ebenfalls und haben dadurch schon eine erhebliche Schrägstellung.
In den Sommermonaten wird durch die fahrenden Fahrzeuge eine erhebliche Staub- und Lärmbelastung erzeugt, die die direkt angrenzende Wassertretanlage des Kneippvereins beeinträchtigen.
Durch eine Verlegung der Anlegestelle Richtung Höltingmühle, an der sich z.Z. bereits ein kleiner Anleger befindet, und Absperrung durch eine Schranke in Höhe des kleinen Parkplatzes am Helter Damm könnte dieser historisch äußerst wertvolle Ort wieder geschützt werden. Eine Verlegung der Steganlage bringt aber noch andere Vorteile: die Zuwegung vor der Höltingmühle ist gut befestigt, es würden keine Beschädigungen durch die Bootstranporteure entstehen, ebenso würde durch die zahlreichen Bootstouristen der Umsatz der Gaststätte der Höltingmühle steigen, was wiederum der Stadt Meppen ermöglicht, eine angemessene Pacht zu fordern.

08Jan

Grüne Spende an BI

Meppen.Die Kreistagsabgeordneten der Grünen, Carsten Keetz und Norbert Knape  haben jetzt 1000 Euro an die Bürgerinitiative gegen die geplanten Bio-Hähnchenställe in Meppen-Süd überreicht. Das Geld stammt aus der Freibetragserhöhung für Kreistagsabgeordnete, die alle emsländischen grünen Abgeordnete regelmäßig und jährlich in einen „Sozialfonds“ einzahlen, der schließlich an unterschiedliche Initiativen oder Vereine fließt. Cornelis de Regt, 1. Vorsitzender sowie Dr. Peter Reichenbach vom Beirat der BI erläuterten anlässlich der symbolischen Übergabe eines Scheckes die Aktivitäten der BI Meppen.

Diese Aktivitäten waren in erster Linie darauf gerichtet, Einfluss auf den von der Stadt Meppen angekündigten Bebauungsplan Nr. 92-A Südöstlicher Siedlungsrand Meppen zu nehmen. Hier ging es uns um eine verbesserte Berücksichtigung der Belange der Anwohner im Hinblick auf den Immissionsschutz und die mögliche Einhaltung von Abstandsflächen.

Im Nachgang zu einem Treffen mit dem neuen grünen Landwirtschaftsminister des Landes Niedersachsen hatte man die Erwartung, dass eine Regelung gefunden werden könne, die die ohnedies aufgrund des „Filtererlasses“ geltenden Grenzwerte noch verbessern könnte. Diese Hoffnung wurde nach Auffassung der BI vonseiten der Stadt Meppen enttäuscht, als anlässlich einer Bürgerversammlung der Stadt Meppen in Teglingen von dem Referenten der Stadt Meppen die Auffassung vertreten wurde, die die Geflügelhaltung betreffenden Vorschriften des Filtererlasses würden auf Legehennen-Ställe keine Anwendung finden. Im Spätsommer kam es zu einem Treffen mit Vertretern von Rat und Stadt sowie Bürgermeister Bohling; dort bekräftigte die Stadt ihre Rechtsauffassung, dass die Festlegung von Pufferzonen zwischen der Wohnbevölkerung einerseits und den landwirtschaftlichen Betrieben andererseits unzulässig sei. Da man in den Bebauungsplan allerdings aufgenommen habe, dass die Bauern den Nachweis führen müssten, dass von ihren Stallungen keine unzulässige Belastung mit Bioaerosolen ausgehe, sei ohnedies für einen hinreichenden Schutz der Anwohner gesorgt. Nachdem dann allerdings der LK Emsland auf schützenswerte Biotope in der Umgebung der Hofstellen am Feldkamp hingewiesen hatte, stoppte die Stadt Meppen einstweilen das Bebauungsplanverfahren und verlängerte die bestehende Veränderungssperre um ein Jahr, um ein Vegetationsgutachten einzuholen 

Die BI Meppen e.V. werde durch eine weitere Vortragsveranstaltung im März 2014 versuchen, das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren dieser Art von Tierhaltung wach zu halten. Des Weiteren soll weiter eine Spendenakquise betrieben werden, um rechtlich gegen eine etwaige erneute Genehmigung der Stallanlagen vorgehen zu können. Die Vertreter der BI und der Grünen sind sich einig, dass beide Bündnispartner für ein lebenswertes, familienfreundliches Meppen kämpfen.

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