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15Dez

Püntkers Patt neu denken

Hunderte oder tausende Radfahrer begegnen sich täglich am Meppener Radweg Püntkers Patt, sie benutzen diesen schmalen Fahrradweg in Richtung Esterfeld/BBS/Hallenbad und umgekehrt Richtung MEP/Neustadt/Marianum. Für viele noch kaum bemerkenswert, queren sie doch einen der schönsten Meppener Punkte – wenn auch gegenwärtig nur als willkommene Abkürzung. Für die Städteplaner ist es ein Ort des bisherigen Scheiterns. Überlegungen der Meppener Investoren mit der Planung eines Hotels oder eines Ärztezentrums scheiterten. Die “ödeste” Lösung, einen Parkplatz wiederherzustellen, ist jetzt vollzogen worden, obwohl nur 200 m entfernt gerade mehrere hundert Parkplätze nach Schließung des untersten Parkdecks in der MEP entfallen sind. Das alles ist nach unserer Auffassung an Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. Unsere grüne Idee für Meppen: Der Fahrradweg wird entsprechend der verkehrlichen Bedürfnisse verbreitert und der Platz am Wasser als Begegnungszentrum für alle Bürger, für jung und alt bereit gehalten, mit der Möglichkeit der Errichtung eines Cafes mit Zugang zum Wasser sowie eines Kulturzentrums mit Bühne (Außen als Pavillon und Innen als Bühne), auch für Kleinkunst wünschenswertSo etwas wollten junge Menschen in Meppen schon immer, sind allerdings mit ihren Ideen immer an den “Städteplanern” gescheitert. Die Stadtratsfraktion wird die vorgelegten Ideen in die Planungen einbringen.

12Dez

1000 Euro-Spende für BI

Meppen. Die Kreistagsabgeordneten der Grünen, Carsten Keetz und Norbert Knape (v. l.) haben jetzt 1000 Euro an die Bürgerinitiative gegen die geplanten Bio-Hähnchenställe in Meppen-Süd überreicht. Das Geld stammt aus der Freibetragserhöhung für Kreistagsabgeordnete, die alle emsländischen grünen Abgeordnete regelmäßig und jährlich in einen „Sozialfonds“ einzahlen, der schließlich an unterschiedliche Initiativen oder Vereine fließt. Cornelis de Regt, 1. Vorsitzender sowie Dr. Peter Reichenbach vom Beirat der BI erläuterten anlässlich der symbolischen Übergabe eines Scheckes die Aktivitäten der BI Meppen.
Diese Aktivitäten waren in erster Linie darauf gerichtet, Einfluss auf den von der Stadt Meppen angekündigten Bebauungsplan Nr. 92-A Südöstlicher Siedlungsrand Meppen zu nehmen. Hier ging es uns um eine verbesserte Berücksichtigung der Belange der Anwohner im Hinblick auf den Immissionsschutz und die mögliche Einhaltung von Abstandsflächen.
Im Nachgang zu einem Treffen mit dem neuen grünen Landwirtschaftsminister des Landes Niedersachsen hatte man die Erwartung, dass eine Regelung gefunden werden könne, die die ohnedies aufgrund des „Filtererlasses“ geltenden Grenzwerte noch verbessern könnte. Diese Hoffnung wurde nach Auffassung der BI vonseiten der Stadt Meppen enttäuscht, als anlässlich einer Bürgerversammlung der Stadt Meppen in Teglingen von dem Referenten der Stadt Meppen die Auffassung vertreten wurde, die die Geflügelhaltung betreffenden Vorschriften des Filtererlasses würden auf Legehennen-Ställe keine Anwendung finden. Im Spätsommer kam es zu einem Treffen mit Vertretern von Rat und Stadt sowie Bürgermeister Bohling; dort bekräftigte die Stadt ihre Rechtsauffassung, dass die Festlegung von Pufferzonen zwischen der Wohnbevölkerung einerseits und den landwirtschaftlichen Betrieben andererseits unzulässig sei. Da man in den Bebauungsplan allerdings aufgenommen habe, dass die Bauern den Nachweis führen müssten, dass von ihren Stallungen keine unzulässige Belastung mit Bioaerosolen ausgehe, sei ohnedies für einen hinreichenden Schutz der Anwohner gesorgt. Nachdem dann allerdings der LK Emsland auf schützenswerte Biotope in der Umgebung der Hofstellen am Feldkamp hingewiesen hatte, stoppte die Stadt Meppen einstweilen das Bebauungsplanverfahren und verlängerte die bestehende Veränderungssperre um ein Jahr, um ein Vegetationsgutachten einzuholen
Die BI Meppen e.V. werde durch eine weitere Vortragsveranstaltung im März 2014 versuchen, das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren dieser Art von Tierhaltung wach zu halten. Des Weiteren soll weiter eine Spendenakquise betrieben werden, um rechtlich gegen eine etwaige erneute Genehmigung der Stallanlagen vorgehen zu können. Die Vertreter der BI und der Grünen sind sich einig, dass beide Bündnispartner für ein lebenswertes, familienfreundliches Meppen kämpfen.

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