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16Okt

Antrag zur Reinigung des Stadtwalls an Wochenenden und Feiertagen

 

Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen stellt den Antrag auf Reinigung und Sauberhalten des Stadtwalls zwischen Schülerwiese und Püntkers Patt an allen Wochenenden und Feiertagen.

Unsere  Begründung: Die Schülerwiese sowie das Kriegerdenkmal werden seit Jahren als beliebter Treffpunkt überwiegend von jungen Menschen genutzt, die sich hier treffen und auch Getränke mitbringen.

Leider bleiben immer größere Mengen von Glas, Pizzaverpackungen, Plastikbechern und anderem Abfall übrig, die von Freitagabend bis Montag liegenbleiben und das historische Bild des Stadtwalls, aber genauso das Ehrenmal der Kriegsopfer verunstalten. Die Verschmutzung zieht sich in nördlicher Richtung regelmäßig bis zum Zusammenfluss von Hase und Ems hin, wo insbesondere die Sitzgelegenheiten verschmutzt sind.

Das stört nicht nur einheimische Bürger, sondern hinterlässt auch keinen guten Eindruck bei den zahlreichen Touristen, die diesen Bereich als Fahrradfahrer passieren.  Daher sehen wir die Notwendigkeit der regelmäßigen Reinigung und stellen den Antrag, auch an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen durch eine Reinigungskraft diesen Bereich sauber zu halten.

Herbert Lügering

16Okt

Kein Platz für Nazis im Emsland!

Am 10. Oktober 2013 rief die Gruppe „Keinen Platz für Nazis – in Lingen und anderswo“ zu einer Kundgebung in Groß Berßen auf.

Hintergrund war das innerhalb der rechten Szene angekündigte Kommen des Rechtsextremisten Michael Regner alias Lunikoff, der in der Gaststätte „Zur singenden Wirtin“ auf Einladung des Haselünner NPD-Kandidaten für die Bundestagswahl Tobias Richter ein Konzert geben sollte. Ob ein Konzert von Lunikoff stattgefunden hat, ist nicht bekannt. Laut Aussagen der Polizei waren in der Gaststätte zwischen 60 und 80 Rechtsextremisten versammelt.

Bereits am späten Nachmittag versammelten sich über 100 angereiste und ortsansässige Emsländer, um die Lingener Gruppe zu unterstützen und ein deutliches Zeichen gegen die rechte Szene zu setzen.

Die Lähdener Band „civil courage“ trat spontan auf dem Grundstück eines benachbarten Bauernhofes auf, um ebenfalls ein Zeichen gegen das Treffen in der Gaststätte zu setzen.

In Groß Berßen war ein hohes Polizeiaufgebot präsent, was den CDU-Bürgermeister Reinhard Kurlemann zu der Aussage bewegte, dass er sich „weniger Rummel“ gewünscht hätte.

Wir meinen, dass sich gar nicht genug Gegendemonstranten versammeln können, um ein klares Zeichen gegen Rechts zu setzen. Es ist gut, dass sich die lokale Presse und überregionale Medien für das Geschehen in dem ansonsten ruhigen Dörfchen interessiert und davon berichtet haben und das Treffen der Rechsextremisten nicht unbemerkt blieb.

Alle, die an diesem Abend in Groß Berßen bei der Kundgebung zugegen waren, haben ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Ein besonderer Dank gilt der Gruppe „Keinen Platz für Nazis – in Lingen und anderswo“ und der Band civil courage aus Lähden.

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