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16Mai

Legehennenstall im Feldkamp

Zur Anhörung Im Rathaussaal:

Vor ungefähr 7 Jahren wurden die ersten Grundstücke im Feldkamp Süd von der Stadt Meppen bzw. der NLG angeboten und verkauft.
Dieses Baugebiet ist in einem ehemaligen Waldstück entstanden, das vorher den Bauern Schütte und Bölle gehörte. Hier sind ca. 200 Wohneinheiten geplant bzw. bis jetzt entstanden, wo ungefähr 600 Menschen ein neues Zuhause gefunden haben oder finden werden.
Bei der Grundstücksvergabe wurde das neue Wohngebiet als besonders attraktiv dargestellt. Wörtlich hieß es: hier entsteht ein sehr schönes Wohngebiet. Der Preis lag damals bei ca. 90 Euro, also nicht gerade preiswert, zzgl. Fällen der Bäume, Roden und Entsorgen der Baumstubben, ebenso musste bei etlichen Grundstücken wegen des moorhaltigen Untergrunds ein Bodenaustausch erfolgen.
Es entstanden also für jeden Bauwilligen sehr hohe zusätzliche Kosten, um in diesem sogenannten attraktivem Gebiet ein Haus bauen zu können. Trotzdem haben sich hier viele Menschen ihren Lebenstraum erfüllt.
Was zu diesem Zeitpunkt aber keiner ahnte, war, dass der Bauer Schütte einige Zeit später eine riesige Anlage für 24.000 Hühner in unmittelbarer Nähe des Baugebietes plante. Auf dem Gelände der Hofstätte Schütte befindet sich bereits jetzt schon ein Stallgebäude, das nach Angaben der Verwaltung Plätze fiir ca. 680 Schweine bietet. Daneben gibt es noch etliche Ställe für Reitpferde und ebenso für ca. 190 Mastrinder.
Als die geplante Hühnerhaltung bekannt wurde, erregte das massiv den Zorn der Anwohner. Es wurde damals, 2010, durch eine Unterschriftenaktion bei der Stadt Meppen darauf hingewiesen, dass die Anwohner keineswegs bereit sind, diese zusätzliche Belastung hinzunehmen.
Viele Anwohner fühlen sich völlig verschaukelt und fragen sich: Wieso soll die Hühneranlage so dicht am Wohngebiet entstehen??
Es gibt doch genügend Platz im Hinterland!!!
Der Abstand von den Grundstücken im östlichen Teil des Wohngebiets zum Stallgebäude Schütte ist ca. 200 Meter, getrennt nur durch die Reste des Ems-Seitenkanals.
Schon jetzt wabert, besonders an warmen Tagen, ein unerträglicher Gestank durchs Wohngebiet. Es ist schon fast egal, von wo der Wind weht, von irgendeinem Bauern, Bölle im Süden, oder Kirschner im Norden oder Schütte im Osten, von irgendwo kommt immer ein unangenehmer Geruch, ganz zu schweigen von der unsichtbaren Feinstaubbelastung.
Wir fordern alle Verantwortlichen auf alles zu tun, damit die Belastung nicht noch größer wird. Hier dürfen nicht die wirtschaftlichen und finanziellen Interessen eines Einzelnen gegen die des Allgemeinwohls gestellt werden. Ich weise an dieser Stelle auch noch mal auf den sehr reizvollen Landschaftraum östlich des Dortmund-Emskanals hin, der eine große Bedeutung als Naherholungsgebiet hat.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Herbert Lügering

12Mai

Flugblatt zur Anhörung Massentierhaltung

Keine Massentierhaltung am Baugebiet „Feldkamp – Süd” !!!!!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Anwohner im Feldkamp – Süd !

Am 16. Mai findet um 18.30 Uhr im Ratssaal der Stadt Meppen, Kirchstraße, ein Erörterungstermin statt, in dem es um die Änderung des Bebauungsplans „Südlicher Siedlungsrand Meppen” geht.
Dadurch wird einem hiesigen Landwirt die Möglichkeit gegeben, seinen geplanten Biohennenlegestall , der bereits 2010 abgelehnt wurde, nun doch in unmittelbarer Nähe zum Wohngebiet errichten zu können.
Bei diesem Vorhaben handelt es sich um einen Stall für 24 000 Hühner!!!!!!!
Falls das genehmigt werden sollte, kann sich wohl jeder vorstellen, was das für unser Wohngebiet bedeutet: Geruchsbelästigung übers ganze Jahr, Feinstaubbelastung, Wertminderung und Qualitätsverlust der Grundstücke usw.
Es ist absolut nicht notwendig, den Bebauungsplan soweit zu ändern, dass Massentierställe so nah am Wohngebiet entstehen können, im Hinterland ist mehr als ausreichend Platz für so große Anlagen.
Deshalb lassen Sie uns gemeinsam diesen Termin
am 16. Mai um 18.30 Uhr im Ratssaal der Stadt Meppen
wahrnehmen, es geht hier um unsere Zukunft im Feldkamp !

10Mai

Stadtgespräch “Radfahrer”

Seit Jahren wird schon über die Situation der Radfahrer in Meppen diskutiert, bislang ohne nennenswerte Ergebnisse. Vielleicht bringt der heutige Abend ja mehr….
Die aktuelle Situation ist so, dass für durchfahrende Touristen viel getan wurde, z.B. sehr gut ausgebaute Radwege im Stadtgebiet entlang des Dortmund-Ems Kanals.
Auch zwei weitere Radwege, der am Schullendamm und der an der Goetheallee, sind gut gemacht, an der Goetheallee sind Rad- und Fußweg sogar getrennt.
Für den einheimischen Radfahrer, der täglich im Stadtgebiet unterwegs ist, ist die jetzige Situation mehr als mangelhaft.
Schlechte Pflasterung, zuviel Bürgersteige, die mit Fußgängern geteilt werden, zB. Lingener Straße stadtauswärts oder an der Schwefinger Straße, zu enge Radwege wie an der Haselünner Str., zu kaputt wie an der Herzog- Arenberg Str.
Auch fehlt nach wie vor seitens der Verwaltung ein klares Konzept, um die Stadt radfahrerfreundlich zu gestalten.
Vorschläge gab es in der Vergangenheit reichlich, auch hatten viele Meppener Bürger das Konzept der Grünen, einen Radring zu schaffen, mit weit über tausend Unterschriften unterstützt.
Hier ging es darum, Entfernungen deutlich zu verringern und Gefahrenpunkte zu umfahren.
Als Beispiel nenn ich hier die notwendigen Brückenverbindungen zwischen dem Schullendamm und der Bleiche, der eine direkte Verbindung von Esterfeld zu den Berufsbildenden Schulen, zur Johannesschule und Windhorstgymnasium ermöglicht, ohne ständig die völlig überlastete Emsbrücke zu nutzen. Das gleiche gilt für die Überquerung der Hase im Bereich Eisenbahnbrücke, um den Feldkamp und die Schleusengruppe mit der Neustadt zu verbinden. Schon heute versuchen es unerlaubterweise bereits etliche Fußgänger und Radfahrer, die unter Lebensgefahr die Gleise an der Eisenbahnbrücke überqueren.
Ebenfalls ein großer Gefahrenpunkt ist die Schleuse, wo es überhaupt keinen Radweg gibt. Hier teilen sich Rad-und Autofahrer die Fahrbahn. Täglich kommt es hier zu äußerst gefährlichen Situationen, auch wegen des ständig zunehmenden Verkehrs in dem Bereich, bedingt durch neue Baugebiete und Umleitungen. Die Schleuse wurde zu Zeiten gebaut, als gelegentlich mal ein Pferdefuhrwerk die Fahrbahn nutzte, heut ist hier ständig Autobetrieb, leider
wurde die Entwicklung wohl nicht richtig erkannt. Hier muß dringenst etwas unternommen werden.
Ich hoffe, dass dieser Abend eine ernst gemeinte Veranstaltung und Grundlage für Veränderungen ist.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Herbert Lügering

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