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29Mai

Esterfelder brauchen Schulsportplatz

Sehr geehrter Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit beantragt die Fraktion der Bündnisgrünen des Meppener Stadtrates eine angemessenen Freizeit- und Schulsportanlage im geplanten Baugebiet – gelegen in der Straße „am Stadtforst“ im Meppener Stadtteil Esterfeld – um den Verlust durch die Verlegung der Sportanlagen des SV Union Meppen zur Versener Straße für den Schulsport zu kompensieren.
Meppen Esterfeld ist ein lebendiger Stadtteil mit ca. 10 000 Einwohnern, versehen mit vielen privaten und öffentlichen Einrichtungen, darunter auch die Grundschule Marienschule und die Anne-Frank-Oberschule. Im Zuge der geplanten Verlegung der Sportanlagen „am Stadtforst“ zur neugeplanten Sportanlage an der „Versener Straße“ verliert.
Nach unserer Überzeugung der Schulsport einen naheliegenden Stützpunkt zur sportlichen Erziehung und gesundheitlichen Kräftigung unserer Kinder.
Unter Verweis auf die Vorlage 2015/0287 verweist der Fachbereich Bildung, Familie, Jugend und Sport in seiner Ablehnung unseres Antrages auf die erfolgten öffentlichen Beratungen sowie allgemeine Zustimmung zu den bisherigen Planungen seitens des Sportvereines Union Meppen sowie auf Konsens-Gespräche mit den Schulleiterinnen der AFS sowie der Marienschule.
Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren,
Glauben Sie mir, lieber Ratskolleginnen und Kollegen, ich stehe hier gewiss nicht aus Freude am Widerspruch, sondern weil ich überzeugt bin, dass die realen Bedingungen an den zwei Schulen nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Es hatte uns vor Wochen ein Sportlehrer der Marienschule am gemeinsam genutzten Sportplatz – als Kollege – auf die seiner Meinung nach unheilvolle Entwicklung im Sportbereich seiner Schule angesprochen.
Und man konnte ihm nur zustimmen: die Wege zum neuen Sportplatz an der Versener Straße sind für die kleinen Beine der Grundschüler von der Marienschule wohl zu weit – Und: Für die 90-minütige Doppel-Sportstunde der Älteren von der Oberschule AFS reduziert sich die aktive Sportstunden-Zeit auf netto reale 50 Minuten. Ich selbst bin am vorvergangenen Montag mit einer 6. Klasse den Weg vom der „OBS Am Stadtforst“ zum geplanten Gelände an der „Versener Str.“ einmal „probegegangen“.
Das Ergebnis: Obwohl wir die Abkürzung über die Neelandstraße gingen, brauchten wir  - hin – 23 Minuten zur Sportanlage. Und so, meine Damen und Herren, vertun wir zukünftig ca. 50 Minuten allein mit dem Hin- und Herkommen. Und: Hier handelte sich um eine sportliche Klasse. Denken wir einmal eine mindersportbegabte Klasse mit pubertierenden 15jährigen nach – ich kann Ihnen versichern, diese Sportstunden sind für die beteiligten Kolleginnen und Kollegen hinsichtlich der sportpädagogischen Ziele nicht zielführend.
Ein weiteres Argument gegen den Vorschlag der Verwaltung: Der Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen im Meppener Stadtrat, Herr Tecklenburg, hatte kürzlich mit Dezernentinnen in OS und in OL gesprochen hatte. Beide teilten ihm mit, dass eine entsprechende Sportanlage für Schulen aus naheliegenden Gründen vorgehalten werden müsse. Wenn das nicht in der Nähe der Schule möglich sei, müssten die Fahrtkosten übernommen werden.
Herr Tecklenburg hatte dieses inhaltlich sowohl in der Fraktions-Vorsitzenden-Runde
als auch im VA so vorgetragen. Dieser Aspekt, dass nämlich in der Zukunft immense Folgekosten im Zusammenhang mit den Busfahrten der GS zu den Sportplätzen an der Versener Straße entstehen, wird in der Antwort der Stadtverwaltung nicht angesprochen.
Im Protokoll dieser Sitzung muss daher ergänzt werden: “Bei Bedarf muss die Stadt die Fahrtkosten übernehmen.” Die haushaltsrechtliche Aussage im Beschlussvorschlag „Es entstehen keine Kosten“ – wird von uns daher angezweifelt: Es wäre doch erheblich zu erfahren, um wieviel durchschnittliche Euro sich die Kosten für den vermehrten Schülertransport jährlich erhöhen würde.
Der Antwort der Stadt entnehmen wir weiter, dass gegenüber der AFS-Schule der Bolzplatz verlängert werden und bei den neuen Unionplätzen eine Weitsprunganlage und auf dem Kunstrasenplatz Kennzeichen für die Leichtathletik erhalten bleiben sollen. Wie sieht es aber nun mit einer für die lehrplanverbindlichen Bundesjugendspiele notwendigen Kugelstoßanlage aus?
Am Vereinsheim von Union hängen fertige Bauplan-Skizzen vom neuen Sportplatz – ohne dass die von den Grünen angeregten und den Schulleiterinnen versprochenen Erweiterungen für den Schulsport eingezeichnet sind.
Auch den im EL-Kreistag vorgelegten Plänen für die geplante Sportanlage an der Versener Straße – sind die erwähnten Anlagen gar nicht eingezeichnet.
Zum Schluss möchte ich einen grundsätzlichen Gedanken anmerken:
Die in vielen Sachdingen von der Stadt Meppen organisierte Öffentlichkeitsbeteiligung im Stil der Unterrichtung lässt Widerstände bei Minderheiten verlässlich entstehen und erzeugt bei einigen das Gefühl vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Bürgern wird so nur vorgegaukelt sie hätten mitreden können. C.. keetz

12Apr

Reinhard Prüllage GRÜNER Direktkandidat im Bezirk Mittel-Ems

„Ich bin davon überzeugt, dass es uns im kommenden Bundestagswahlkampf gelingen wird den Direkt-Kandidaten Albert Stegemann (CDU) und Daniela de Ridder (SPD) viele Stimmen abzuringen. Denn nach Ansicht vieler Bürgerinnen und Bürger sind fünf Jahre Große Koalition genug und beide waren ein Teil dieser Koalition. Darüber hinaus werden wir alle Kraft daran setzen bei dem Zweitstimmenergebnis nicht hinter den Ergebnissen im Bezirk Hannover zurückzubleiben. Ist GRÜN doch allen derzeitigen Unkenrufen zum Trotz nach wie vor eine alternative Hoffnungsfarbe“. Mit diesem positiv gestimmten Ausblick auf den kommenden Herbst beendete Reinhard Prüllage seine Dankesrede nach der einstimmigen Wahl zum Direktkandidaten von Bündnis90/Die Grünen für den Bezirk Mittelems auf der gemeinsamen Aufstellungsversammlung der Kreisverbände Grafschaft Bentheim und Emsland Süd in der Nordhorner Gaststätte Weerning. GRÜNE Politik ist für ihn das fortgesetzte Ringen um eine intakte Umwelt und Natur, für eine faire geschlechter- und sozialgerechte Gesellschaft in einer befriedeten und friedfertigen Welt. Und das eine ist ohne das andere nicht denkbar.

12Apr

Grüne bedauern Konfrontation der BI-Esterfeld mit der Stadtverwaltung

Die Diskussion um die Ansiedlung der Firma Mayrose in Esterfeld nimmt nach der BI-Versammlung im Emslandsaal am vergangenen Montag nach Meinung des Ortsverbandes der Grünen erheblich an Schärfe zu. Die Redner der BI brachten bei der Veranstaltung besonders den Baudirektor Müller und den Bürgermeister mehrmals in Bedrängnis, wo es doch eigentlich nur zunächst einmal „nur“ um eine Bürgerbeteiligung ging. Für die beteiligten Bürger steht aber schon seit langer Zeit fest, dass es nach dem Willen der Verwaltung der Stadt eindeutig darum geht, den Baustoffhandel mit seinen dazugehörigen Baumärkten an der Fullener Straße neu anzusiedeln.
Die Grünen, die sich bei mehreren Veranstaltungen der BI informiert hatten, sind sich bei ihrer letzten Ortsversammlung einig, dass hier die Bürgerbeteiligung viel zu spät eingesetzt hat. Für sie hat es den Anschein, dass alle Pläne vorher standen und die Bürger – statt beteiligt zu werden – nur noch abnicken sollten. So entwickelte sich die Bürgerbeteiligung am vergangenen Montag lediglich zu einer Farce mit zum Teil tumultartigen Zügen. Die Stadtverwaltung kam mit ihrem Ansinnen, die Bürger in die Abläufe miteinzubeziehen, schlichtweg zu spät. Auch die neue Dimension, dass neben dem Hagebau-Markt noch eine weitere Baumarkteinrichtung dazukommt, ließ das das Fass zum Überkochen bringen. Inzwischen ist von einem weiten Baustoffhandel „Wand und Boden“ die Rede. Davon zeigte sich sogar der Bürgermeister überrascht. Von der Aktion wusste er bis zum Montagabend noch nichts.
Der umgekehrten Weg, dass sich Bürger, die sich einen attraktiven Baustoffhandel in ihren Wohnort oder Stadtteil wünschen, mit ihrem Ansinnen an die politischen Vertreter wenden, und diese wiederum die Verwaltung bitten, die Pläne umzusetzen, diesen Weg hat es in diesem Verfahren von Anfang an nie gegeben und – wie es sich jetzt heraus stellt – ist ein der Wunsch von den Bürgern in Esterfeld auch nicht gehegt worden. Das rächt sich jetzt im Ablauf dieses Verfahrens.
Das bringt die Verwaltung – nach Meinung der Grünen – in wahre Bedrängnis. Die Frage wird sein, ob sich dieses Vorhaben bei der entschiedenen Gegenwehr von einem beachtlichen Teil der Bürger in Esterfeld ohne weiteres durchboxen lässt? Für die Grünen steht fest, dass diesbezüglich faire Kompromisse ausgehandelt werden müssen, die Parteien müssen an einen Tisch und sollten faire Kompromisse aushandeln, damit Meppen auch in der Zukunft einen leistungsstarken Baustoffhandel präsentieren kann.

26Mrz

Neuer Vorstand für Grüne

Auf der jüngsten Ortsversammlung der Meppener Bündnisgrünen wurde ein neuer Vorstand gewählt und die neue Fraktion der Umweltpartei zog ein erstes Resum´ee der ersten Monate im Stadtrat. Als alter und neuer Vorsitzender der Meppener Grünen wurde einstimmig Carsten Keetz bestätigt. Ihm zur Seite stehen jetzt Martina Markus (Finanzen) und Herbert Lügering (Stellvertreter). Inhaltlich sieht sich der Vorstand mit den städtischen Schwerpunkten des Rates in seiner klimapolitischen Ausrichtung bestätigt.
Fraktionsvorsitzender Martin Tecklingburg lobte die Politik des Bürgermeisters, der mit seiner Agenda ökologische Themen sowie eine besonnene Verkehrspolitik ins Auge fasst. „Die Koordination der unterschiedlichen Auffassungen zwischen SPD, UWG; FDP und den Grünen in der Opposition hat noch Luft nach oben“, so Tecklingburg.

Genugtuung verspürt man bei den Grünen – die 8,6 % der Stimmen nach der Stadtratswahl verzeichneten – bezüglich des Verlaufs der Diskussion und die anschließende Abstimmung der Bürger über die Trägerschaft der Kita am Schillerring. „Fast 50 Prozent der Meppener haben sich für eine konfessionsfreie Trägerschaft ausgesprochen“, so Keetz. Und weiter: „Wir erwarten, dass zukünftig städtische Trägerschaften zur Normalität werden. In Nachbarorten wie Haselünne gehört städtische Verantwortung längst zum Standart“.

Kommunalpolitischer Schwerpunkt soll in den kommenden Wochen die weitere Realisierung des seit langem gewünschten Radwegekonzept für Meppen sein. Dies soll in Abstimmung mit anderen Fraktionen und der Verwaltung geschehen. „Die Ergebnisse des Meppener Stadtgespräches, einer neuen Form der Bürgerbeteiligung in Meppen, haben uns in unserer Absicht bestärkt, eine umwelt- und fahrradfreundliche Verkehrspolitik zu gestalten“ , so Carsten Keetz.

Eine interessante Notiz am Rande konnte die Finanzreferentin Martina Markus verkünden: Einen 20prozentiger Mitgliederzuwachs allein in den ersten Monaten des Jahres belege, dass grüne Themen in Meppen gefragt seien. Markus begrüßte die neuen Mitglieder und wünschte ihnen einen guten Start im Wahljahr.

19Feb

Trittin traf Meppener Grüne

Meppen/ Hannover. Martina Markus, Carsten Keetz und Martin Tecklenburg waren am Wochenende Delegierte bei der Landesdelegierten-Konferenz der Niedersächsischen Grünen Im Kongress-Zentrum Wienecke in Hannover. Dabei ergab sich auch ein Treffen mit dem Spitzenkandidaten Jürgen Trittin (Foto). Zuvor hatten die Grünen Julia Verlinden aus Lüneburg und Jürgen Trittin aus Göttingen zum Spitzenduo der Landesliste zur Bundestagswahl bestimmt.

(Copyright: Sven Brauers)

Julia Verlinden und Jürgen Trittin bilden die Spitze der Landesliste zur Bundestagswahl 2017. Verlinden vom Kreisverband Lüneburg konnte sich mit 117 von 180 Delegiertenstimmen gegen Katja Keul aus dem KV Nienburg (54 Stimmen)und Birgit Brennecke (9 Stimmen) durchsetzen. Trittin vom KV Göttingen erhielt 165 von 179 Stimmen.

“Mit unserem Spitzenduo und den nachfolgenden Kandidierenden werden wir gut aufgestellt in den Bundestagswahlkampf starten”, sagt Landesvorsitzende Meta Janssen-Kucz. In ihrer Begrüßungsrede hatte sie zu Geschlossenheit aufgerufen: “Gegen menschenfeindliche Politik und eine Spaltung unserer Gesellschaft, gegen den weiteren Raubbau an natürlichen Ressourcen, für eine Energiewende und Klimaschutz, für sauberes Wasser und für die überfällige Agrarwende.

In Zeiten von Trump und Le Pen und Wilders, Brexit und einer immer stärker rechtsnationalen AfD geht es um den Fortbestand unserer weltoffenen freien Gesellschaft und gegen das gesellschaftspolitische Rollback. Dafür wollen wir die Große Koalition in Berlin ablösen.”

Auf den Plätzen drei bis zehn wählten die Delegierten in 25 Wahlgängen:

Platz 3: Filiz Polat, KV Osnabrück-Land
Platz 4: Sven-Christian Kindler, KV Hannover Platz 5: Katja Keul, KV Nienburg Platz 6: Ottmar von Holtz, KV Hildesheim Platz 7: Christina-Johanne Schröder, KV Wesermarsch Platz 8: Peter Meiwald, KV Ammerland Platz 9: Viola von Cramon, KV Göttingen Platz 10: Marcel Duda, KV Hildesheim

 

02Feb

Die Stadt kann auch KiTa

Die Meppener Grünen sprechen sich für eine städtische Trägerschaft der geplanten Kindertagestätte aus und erinnern an die Verpflichtung der Stadt Meppen ein vielfältiges und ausgeglichenes Bildungsangebot im Elementarbereich anzubieten. Die Grünen fordern außerdem eine sachgerechte Information über die unterschiedlichen Trägerschaften und Konzeptionen.
Von Seiten der katholischen Kirche und der CDU werde argumentiert, es gebe von 18 Einrichtungen nur 11 in katholischer Trägerschaft, drei seien kommunal, der Rest in freier Trägerschaft. Doch die Grünen argumentieren: Die drei kommunalen Einrichtungen sind Horte, also gar nicht im Elementarbereich, die anderen nicht-katholischen Einrichtungen sind evangelisch, oder beim Vituswerk, oder die Waldorf-Kita. Im Übrigen hat auch das Krankenhaus eine Kindergarten, auch schon für ganz junge Kinder.
Einzig das Mütterzentrum sei somit eine wirklich freie Einrichtung, aber begrenzt ausgelegt. Selbstverständlich können Statistiken interpretiert werden, so die Grünen. „Wer Zahlen aber so verbiegt, der weiß, dass er eigentlich keine Argumente gegen eine städtische Trägerschaft hat“, so Stadtrat Carsten Keetz.
Die grüne Interpretation der Fakten ist, dass es in Meppen nicht eine konfessionsfreie KiTa gibt. Selbstverständlich sei die Stadt Meppen aber verpflichtet für ein vielfältiges und ausgeglichenes Bildungsangebot im Elementarbereich zu sorgen. Was soll das für ein Argument sein, dass auch in katholischen Einrichtungen Flüchtlingskinder integriert werden können? Das wäre ja wohl ein bundesweiter Skandal, wenn das anders wäre, aber es muss doch Wahlmöglichkeiten geben. „Und es gibt einige junge Familien, die gelinde gesagt entsetzt sind, als ihnen klar wurde, dass sie diese Wahl nicht haben.
Diese kommen als Fachkräfte auch von außerhalb und können es kaum glauben. Firmen wie Rosen oder Landwehr nehmen eine Menge Geld in die Hand, um Betriebs-Kitas zu eröffnen. Die argumentieren mit Fachkräftebindung und Standortvorteilen“, so Stadtrat Herbert Lügering. Und: Wie will sich die Stadt Meppen bei der Diskussion um den Fachkräftemangel aufstellen? fragen die Grünen weiter.
Bei der Debatte im Stadtrat gegen eine kommunale Trägerschaft wurde geäußert, dass es ja traurig sei, wenn die Kinder in einer konfessionsfreien Kita “nicht Weihnachten oder Ostern feiern dürften“. Das zeuge von einer Unkenntnis der Materie. “Aber wo findet man denn auch Informationen über unterschiedliche Trägerschaften und Konzeptionen?“ so Guido Dobbert von den Grünen. Die Presse beschwere sich wiederholt über die Art, wie die Abstimmung zustande gekommen ist und darüber, dass Demokratie Geld kostet. Inhaltliches finde man da nicht.
Und die Presse kommentiere dass sich in Meppen ja kaum jemand für das Thema interessiere. Dabei gebe es genug interessante Aspekte: Wenn man sich z.B. hineindenke, welche Standortvorteile und -nachteile eine junge Arztfamilie diskutiert, die überlegt, nach Meppen zu gehen, dann werde das Thema nicht nur für junge Familien interessant sondern sogar für Senioren, so die Grünen. Denn in Meppen seien allein 11 Hausarzt-Sitze nicht besetzt (Stand 2014). Ohne informative Aufklärung könnten in der Tat viele Menschen nichts anfangen mit der Frage, die ihnen bald vorgelegt werde, so die Grünen.

13Jan

Dorfstraße als Autobahnzubringer

Die Grünen im Emsland lehnen die Vorschläge für die Gestaltung des Anschlusses der L48 an die E233 ab. Nach unserer Auffassung wird der Anschluss über die Frankfurter Straße für die Anwohnerinnen und Anwohner zu einer massiven Belastung führen. Wie auf der Vorstellung der Planung in Versen durch den Dezernenten Kopmeyer deutlich gemacht wurde, ist eine Verkehrsberuhigung oder ein Transitverbot für LKWs im Ortskern nicht möglich. Das bedeutet eine ungebremste Ortsdurchfahrt für den gesamten Verkehr, der aus Meppen zur A31 oder zur E233 will.Die von der Verwaltung vorgelegten Zahlen zum erwarteten Verkehr erscheinenktion völlig unglaubwürdig. Stadtrat Carsten Keetz dazu: “Wenn eine Straße zum Autobahnzubringer wird, muss der Verkehr zwangsläufig steigen. Die Behauptung, es würde zu einer Abnahme kommen, widerspricht jeder Erfahrung.”Nach Auffassung der Grünen ist der in Versen vorgestellte angebliche Ausweg keine Alternative. Sollte die K203 über die E233 hinaus bis zur L48 weitergeführt werden, so hätte man zwar eine westliche Ortsumfahrung, die aber für den Zubringerverkehr zur Autobahn belanglos wäre. Einzig der Verkehr in Richtung Haren könnte sie nützen. Kürzer bliebe für den gesamten Verkehr jedoch die Ortsdurchfahrt über die Frankfurter Straße durch den Ortskern Versen.Die grüne Birgit Kemmer ärgert sich über eine weitere Kostensteigerung bei der Planung, die vom Landrat erwähnt wurde. “Bisher waren wir von 11,5 Millionen ausgegangen. Nun kündigt Landrat Winter eine weitere Steigerung auf 14 Millionen an. Die gesamte Planung wird von Jahr zu Jahr unrealistischer und problematischer, so dass wir fürchten, dass die Planungskosten zum Fenster hinaus geworfen werden.”  Die Grünen zeigen Verständnis für die  Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger und werden sich dafür einsetzen, dass diese Verschlechterung ihrer Lebenssituation nicht durchgesetzt wird.

06Jan

Apell an die Politiker

An meine * Abgeordneten im Landtag, im Bundestag, im europ. Parlament Jetzt ist es aber genug: Mindestens 500 Tote im Mittelmeer ! Und in unserer Regierung wird vorherrschend davon gesprochen, wie man Schleppern das Handwerk legt, wie viele Kriegsschiffe und Soldaten man noch schicken könnte, nicht für die Flüchtlinge, sondern gegen die Schlepper. Die Verantwortlichen reden von Hotspots, die sie aber dann nur schlecht oder gar nicht einrichten. Sie reden von Fördern und Fordern, ehe sie hinreichend Fördereinrichtungen eingerichtet haben. Sie produzieren fortwährend Luftblasen ohne Bedeutung, ohne Wirkung, ja sogar ohne den wirklichen Willen zur Wirkung. Ich meine, Sie, meine Vertreter in den Parlamenten, sollten, nein Sie müssten sofort eingreifen, aber für die Flüchtlinge: Schicken Sie Schiffe, schicken Sie Flugzeuge, um Flüchtlinge von Afrika nach Europa zu bringen. Schicken Sie Eisenbahnzüge nach Griechenland, um sofort die dortigen Lager zu leeren. Schicken Sie Kompanien von Hilfswilligen in die Türkei, nach Libyen, in den Libanon oder Jordanien, um dort die Situation zu humanisieren. Machen Sie z.B. ein Gesetz, nach dem jedem Unternehmer die Kosten der Berufsausbildung bei jugendlichen Flüchtlingen erstattet werden. Ändern Sie etwa die Exportpolitik, die z.B. die Ausfuhr von Hähnchenteilen nach Afrika unterstützt und dort die Landwirtschaft ruiniert. Tun Sie also etwas und zwar sofort, tun Sie Dinge, die z.B. Afrika helfen, seine Menschen zu ernähren. Und rufen Sie nicht Ungeeignete, Unwillige (siehe Türkei) zur Hilfe. Tun Sie etwas, produzieren Sie keine Luftblasen. Werden Sie doch zum Unruhestifter in Ihrer Fraktion, wenn die nicht so will, wie ich es hier fordere. Sie sind doch auch verantwortlich für die schrecklichen Vorgänge im und rund ums Mittelmeer. Lassen Sie die Regierung nicht in Ruhe. Tun Sie etwas im Sinne der europäischen Werte, von denen fortwährend schwadroniert wird: Handeln Sie human. Ich erwarten Besserung. Bis ich etwas in dieser Richtung höre, sparen ich uns den freundlichen Gruß. *(Name ist uns bekannt)

31Dez

Allen ein gesundes und glückliches 2017 !

 

Liebe Leser/innen  der grünen Homepage aus Meppen !

Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns. Private und sehr persönliche Momente prägten das Jahr. Gute und schlechte.

Irgendwie wirken die hiesigen Probleme halb so schlimm – wenn man das eigene Leben mit dem Schicksal

der Hälfte der Menschheit in einen Vergleich setzt. – Das Morden in Europa und dem Nahen Osten geht also weiter.

Wohin das alles wohl führen wird ? Ich bin noch nie ein notorischer Schwarzseher gewesen,  Fort s c h r i t t e

gesellschaftlicher Art sind häufig Tragik und schicksalhaft politischer  Entscheidungen geschuldet. Dieser Fortschritt kommt

oft auf  verwirrenden Wegen.  Ich sehe trotz AFD, Trump, Errdogan und Brexit also Licht am Ende des Tunnels auf uns zubrausen.

In diesem Sinn,

Ihr Carsten Keetz, OV Meppen

17Nov

Chinesischer Mammutbaum am Haseufer

Bündnis 90/ Die Grünen stellen den Antrag, die Baumfällaktion am Haseufer zurückzustellen und dem Planungs- und Bauausschuss einen Ortstermin zu ermöglichen.

Zur Begründung: Am Haseufer, hinter der Baustelle ehemals Edzards, steht ein Chinesischer Mammutbaum, ca. 50 Jahre alt und nach Aussage des Stadtgärtnermeisters kerngesund und sicher noch 200 Jahre standfest. Dieser Baum steht genau wie einige Eichen hinter der ehemaligen Augenarztpraxis Fuhler recht nah am Haseufer. Laut Stadtumbauprogramm wird hier demnächst ein Radweg und ein Hochwasserschutz angelegt. Nach unserer Meinung ist für beides ausreichend Platz. Der Baum steht zu fast 80 % auf öffentlichem Grund. Somit hat die Stadt Meppen das alleinige Recht über diesen Baum zu bestimmen.
Es mehren sich leider die Stimmen, das der Mammutbaum die Sicht der demnächst dort wohnenden Mietern über die Ems / Hasemündung stark beeinträchtigen würde und das dies der eigentliche Grund für die Beseitigung ist.
Dies darf aber kein Grund sein, einen so erhaltenswerden Baum ohne Zustimmung des Meppener Bauausschusses und des Rates zu genehmigen.
Wir fordern, dass heute hier im Bauausschuss diese dringende Angelegenheit auf die Tagesordnung gesetzt wird.

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