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19Okt

Dank an unsere WählerInnen und Wähler

Bei den Landtagswahl vom 15.10.2017 in Niedersachsen haben sich die Grünen in diesem schwierigen Wahlkampf mit 8,7 Proznt behauptet. Es ist trotz starker Verluste das zweitbeste Ergebnis der Grünen in Niedersachsen. Wir danken allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern, dass sie dieses Ergebnis mit ihrem Kampfgeist möglich gemacht haben. Wir danken allen unseren Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen.

12Okt

Landtagskandidatin Martina Markus

Von Harry de Winter. MT- Mep­pen. Vor vier Jah­ren fass­te Mar­ti­na Mar­kus den Ent­schluss, ak­tiv in der Po­li­tik zu sein. Jetzt steht sie bei der Land­tags­wahl als Kan­di­da­tin der Grü­nen im Wahl­kreis Mep­pen auf den Stimm­zet­teln. Po­li­tik fand Mar­ti­na Mar­kus schon im­mer in­te­res­sant. Be­reits im Ju­gend­al­ter dis­ku­tier­te die 50-Jäh­ri­ge mit ih­rem Va­ter über ak­tu­el­le Er­eig­nis­se des Welt­ge­sche­hens. Schon früh ent­schied sie sich für Die Grü­nen. „Ich ha­be die schon im­mer ge­wählt“, sagt die Ha­se­lün­ne­rin. Ak­tiv in der Po­li­tik wur­de Mar­kus aber erst vor vier Jah­ren, als sie der Par­tei bei­trat.

Ihr gro­ßes Vor­bild ist Jür­gen Trit­tin. „Ich schät­ze sei­ne Art zu re­den. Rhe­to­risch ist er wirk­lich gut. Au­ßer­dem ist er cha­ris­ma­tisch und hat Aus­strah­lung, die nicht vie­le an­de­re Po­li­ti­ker ha­ben“, er­klärt Mar­kus. „Er ver­tritt im­mer sei­ne Mei­nung und ist sei­ner Li­nie treu ge­blie­ben.“ Als ein wei­te­res Vor­bild für sich nennt Mar­kus den Papst. „Ich fin­de Fran­zis­kus ei­nen tol­len Men­schen.“

Der pri­va­te All­tag ge­stal­tet sich bei Mar­kus ab­wech­slungs­reich. Zwei­ein­halb Ta­ge die Wo­che ar­bei­tet die ge­lern­te Bau­zeich­ne­rin beim Land­kreis Ems­land. Die üb­ri­ge Zeit ver­bringt sie in ih­rem Ge­mü­se­gar­ten und mit dem Kir­chen­chor. Au­ßer­dem hat sie vor ei­ni­gen Jah­ren mit dem Kla­vier­spie­len an­ge­fan­gen und nimmt Un­ter­richt. Sie ha­be pri­vat ei­gent­lich al­le ih­re Zie­le er­reicht. „Ich war im­mer bo­den­stän­dig, was mei­ne Wün­sche an­geht, und bin stolz da­rauf, mit mei­nem Mann zwei Söh­ne groß­ge­zo­gen zu ha­ben.

Po­li­tisch will die 50-Jäh­ri­ge noch ei­ni­ges auf den Weg brin­gen. „Ich möch­te ger­ne die Land­wirt­schaft mit der Na­tur in Ein­klang brin­gen“, sagt Mar­kus. „Das ist mein Haupt­ziel. Au­ßer­dem will ich wei­ter in die Wind­kraft in­ves­tie­ren. Da ist noch viel mög­lich.“ Spe­ziel­le The­men für den Wahl­kampf hat sie nicht. Für sie gel­te das Par­tei­pro­gramm der Grü­nen. Da­zu zähl­ten Na­tur- und Kli­ma­schutz, Ato­ma­uss­tieg, Land­wirt­schaft und Be­kämp­fung von Kin­der­ar­mut. Auch in Bil­dung will sie in­ves­tie­ren. Für das Ems­land for­dert sie, die E233 nicht vier­spu­rig aus­zu­bau­en, denn da­durch wer­de viel Na­tur zers­tört. Drei­spu­rig wä­re aus ih­rer Sicht noch ver­tret­bar. Ob da­mit aber das Ver­kehrs­pro­blem auf der viel be­fahr­enen Bun­des­stra­ße be­ho­ben wer­den kann, stellt sie in­fra­ge. Auch das The­ma Strom­tras­se sieht sie kri­tisch. „Ich bin da­für, dass je­des Land selbst da­für sorgt, Strom zu ha­ben. Na­tür­lich ha­ben wir hier im Nor­den ei­ne güns­ti­ge La­ge für Win­den­er­gie. Aber im Sü­den gibt es die Mög­lich­keit, mit Was­ser­kraft und So­lar Strom zu ge­win­nen“, sagt die Ha­se­lün­ne­rin. Es sei im­mer schwer, ei­ne Lö­sung für al­le zu fin­den.

Wei­ter möch­te sie die „Ver­mai­sung“ im Ems­land ver­hin­dern. „Es lässt die In­sek­ten ver­schwin­den. Die kön­nen so gut wie nichts mit Mais an­fan­gen. Da die In­sek­ten am An­fang der Nah­rungs­ket­te ste­hen, fin­den vie­le Tier­ar­ten kei­ne Nah­rung mehr. Da müs­sen wir ei­nen Kom­pro­miss fin­den, der den Bau­ern und der Um­welt dien­lich ist.“ Wei­te­res gro­ßes The­ma ist für sie die Vor­be­rei­tung auf die Ab­schal­tung des Atom­kraft­werks in Lin­gen. Ge­ne­rell hält sie die Atom­kraft für un­ver­ant­wort­lich. Au­ßer­dem fin­det sie die Mey­er Werft an ih­rem Stand­ort als Pro­du­zent von Kreuz­fahrt­schif­fen als pro­ble­ma­tisch, da die Land­schaft stark un­ter der Ver­tie­fung lei­de. För­dern will Mar­kus die Di­gi­ta­li­sie­rung im Ems­land. „Es muss noch viel ge­tan wer­den beim Aus­bau der Net­ze.“ Auch für die Fa­mi­li­en im Ems­land müs­se wei­ter was ge­tan wer­den. Hier for­dert sie, noch mehr Ki­ta-Plät­ze zu schaf­fen und die Kin­der un­ab­hän­gi­ger vom Ein­kom­men der El­tern zu ma­chen. Dies sei mit mehr Geld für die Schu­len und mit Lehr- und Lern­mit­tel­frei­heit ein gu­tes Stück weit mög­lich.

Auf die Fra­ge, wer Mi­nis­ter­prä­si­dent wird, ant­wor­tet Mar­kus mit Ste­phan Weil. Sie wür­de zwar am liebs­ten ei­nen Grü­nen-Mi­nis­ter­prä­si­den­ten ha­ben, aber mit der SPD kön­ne man gut zu­sam­men­ar­bei­ten, bes­ser als mit der CDU. Die Christ­de­mo­kra­ten sei­en ak­tu­ell kein Fa­vo­rit ih­rer Par­t

04Okt

Anja Piel kommt am 11.10. nach Meppen „Das Ziel: Mit Bus und Bahn durch Niedersachsen“

Am Mittwoch, den 11.10., 19:30 Uhr, wird Anja Piel, Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl, auf Einladung der Meppener Grünen im Kolpinghaus in Meppen über Grüne Konzepte für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖNVP) sprechen.
„Wird es irgendwann möglich sein, auf dem Land mobil zu sein, ohne sich auf das Auto zu verlassen?“ Nach Antworten auf diese Frage möchte Anja Piel gemeinsam mit den Gästen suchen. „Wir Grüne haben kein Patentrezept, aber wir haben eine ganze Menge guter Ideen, wie der Öffentliche Nahverkehr in der Fläche gestärkt werden kann“, so Piel. Das sei auch nötig. „Schließlich steht Niedersachsen nicht nur eine Mobilitätswende ins Haus, sondern auch der demografische Wandel.“ Mit einer guten Anbindung an Busse und Bahnen sei allen genutzt – Alten und Jungen.
„Mit mehr Bussen und Bahnen, mit günstigeren Tickets und einer Taktung, die intelligent und für alle durchschaubar ist, können wir auch auf dem Land einiges verbessern.“ Ganz ohne Auto werde es zwar wohl nie gehen. „Wenn das Auto aber nur noch ein Verkehrsmittel neben anderen ist, sind Lösungen wie Carsharing auch gleich viel attraktiver“, so Anja Piel.

27Sep

Wir sagen Danke an unsere 12 851 zusätzlichen Wähler in Niedersachsen

Wir Grünen haben gekämpft bis zum Schluss und haben mit 8,9% ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht.  Danke an alle 4.157.564 Wählerinnen und Wähler, die uns bundesweit ihre Stimme und ihr Vertrauen gegeben haben.
Nachdenklich macht uns der Rechtsruck. Mit der AfD ziehen in großer Zahl völkische und teils rechtsextreme Abgeordnete in den Deutschen Bundestag ein. Für uns ist klar: Wir werden uns mit aller Entschiedenheit gegen die AfD stellen.
Wir Grüne haben unsere Wahlziele, zweistellig und dritte Kraft zu werden, nicht erreicht – das schmerzt, gerade bei einem Blick darauf, wer vor uns gelandet ist. Doch wir werden den Zuspruch, den wir durch unser verbessertes Ergebnis erhalten haben, nutzen, um eine Spaltung dieses Landes zu verhindern und es zum Besseren zu verändern. Wir kämpfen weiter: für Klimaschutz, für Gerechtigkeit und für ein Europa, das zusammenhält.
Wir haben vor der Wahl gesagt, dass wir bereit sind, mit allen Parteien außer der AfD zu sprechen. Das gilt weiterhin. Das betrachten wir als unsere demokratische Pflicht. Entscheidend für uns ist, ob wir unsere zehn Kernvorhaben entschieden voranbringen können. Ein Großteil der Politik von CDU, CSU und FDP steht unseren Kernvorhaben diametral gegenüber. Die Hürden für eine Zusammenarbeit sind hoch. Wer mit uns regieren will, muss sich entsprechend bewegen. Wir gehen verantwortlich mit der Frage der Regierungsbildung um. Es gibt keinen Automatismus für eine Regierungsbeteiligung. Wenn Gespräche nicht konstruktiv verlaufen, dann werden wir aus der Opposition für Veränderung kämpfen.

25Sep

Martina Markus geht für die Grünen ins Rennen Meppener Umweltpartei sieht Chancen bei der Landtagswahl

Die Wahl geschah reibungslos: Einstimmig wählten die Meppener Grünen des Wahlkreises 81 die Bauzeichnerin Martina Markus zur grünen Kandidatin für die vorgezogene Landtagswahl am 15.Oktber. „Damit steht nach Maria Feige-Osmers und Ulla Kleinlosen endlich wieder eine Frau im Meppener Wahlkampf-Ring“, betont Ortsvorsitzender Carsten Keetz, der darauf hinweist, dass die grüne Partei die einzige Partei mit einer Frauenquote in ihren Wahllisten ist. Die Grünen stehen laut Umfragen konstant bei 10 Prozent und seien zuversichtlich, auch in Meppen gut abzuschneiden..
Martina Markus ist seit vier Jahren Mitglied bei den Grünen und ist als Schatzmeisterin im Ortsverband aktiv.
Durch den auch von uns unerwarteten Übertritt eines Mitgliedes der Landtagsfraktion zur CDU seien die Koordinaten der Landespolitik verwirbelt, so die Kommunalpolitikerin. „Jetzt erst recht geht es darum, im Land für ein weltoffenes und ökologisches Niedersachsen zu kämpfen“, so Markus. In der Landespolitik gehe um die Durchsetzung der Energiewende sowie den Umstieg in eine saubere Mobilität im Sinne des Klimaschutzes. Und: „Wie geht der Kampf für gesunde Lebensmittel, sauberes Trinkwasser und einen verantwortlichen Umgang mit unseren Tieren weiter?“

13Sep

Ant-AKW-Demo in Lingen (9.Sept. 17)

Lingen verfügt noch immer über ein großes AKW (Lingen 2 bzw. “Emsland”), das für RWE noch mindestens bis Ende 2022 am Netz bleiben soll. Die benachbarte Brennelementefabrik von Areva soll zeitlich unbefristet Brennelemente für Bröckelreaktoren wie in Doel, Tihange, Cattenom und Fessenheim liefern – mit dem “Güte”-Siegel der Bundesregierung. Und dann gibt es da noch ein großes Castor-Lager mit hochradioaktivem Atommüll, für das die Entsorgung genauso ungeklärt ist wie für das AKW Lingen 1, das nun abgerissen werden soll.

Das Atomzeitalter ist in Lingen noch sehr aktiv – und in der Nachbarschaft produziert die Urananreicherungsanlage Gronau für AKW in aller Welt, während das AKW Grohnde ebenfalls noch bis mindestens Ende 2021 die Menschen in der Region bedrohen soll.

Massiver Protest ist weiter dringend notwendig: Die SPD-Bundesumweltministerin will die Brennelementexporte aus Lingen auf keinen Fall einstellen, die CDU auch nicht – und das obwohl der neue CDU-Ministerpräsident von NRW, Laschet, lautstark einen Exportstopp nach Belgien fordert. Doch damit bedient er wohl eher die zu Recht sehr atomkritische Bevölkerung in seiner Heimat Aachen, bei der Bundes-CDU und dem CDU-Kanzleramt protestiert Laschet nicht. Wir haben von dieser Polit-Show genug – wir wollen den Atomausstieg jetzt!

07Sep

Sehr geehrte Grüne!

Heute haben im Stadion des SV Meppen massive Baumfällaktionen durch eine Firma F ……….. mit viel Gerätschaften stattgefunden……..legal wohl nicht…
Der Eingang/Gästeeingang “Jahnstrasse” war dran…..da steht nicht mehr viel…
Nur abgesägte Baumstümpfe…..
Ich glaube am heutigen Tag war so eine Aktion verboten……es gibt Gesetze…..oder nicht…?
G. B.

02Sep

„Ist Meppen bald Palermo?“

Die Verantwortung für den Inhalt des Leserbriefes liegt beim Autoren. Sein Name* ist uns bekannt.
“Ich wende mich an Sie wegen der geplanten Abholzung und Bebauung des Waldstadions in Esterfeld. Zunächst möchte ich ihnen danken, dass Sie sich für die Rettung der Bäume einsetzen. Das Waldstadion ist ein einmaliges Stück Esterfeld, das nicht kurzfristigen Profitstreben zum Opfer fallen darf.
Auch weil die Sportstätte für die Kinder weiterhin gebraucht wird, sollte man für die Rettung nicht unversucht lassen.. Greenpeace, Robin Wood, Bauplatzbesetzung ! Die Meppener Naturschützer haben es den Naturzerstörern in den letzten Jahren viel zu leicht gemacht.
Grundsätzlich ist zu fragen, ob Meppen überhaupt noch mehr Wohnbebauung braucht. Seit Jahren gibt es in unserer Stadt mehr Sterbefälle und Geburten, viele Wohnungen und Häuser stehen leer. Darunter auch große Gebäude wie das ehemalige Kreiswehrersatzamt mit dem Komplex an der Marienstraße und bald kommt auch noch die Pestalozzi- Schule hinzu. Für den Neubau des Kindegartens wurde dann auch noch überflüssigerweise eine große Grünfläche verbaut. Etliche Bäume wurden hierfür an der Schillerallee in der Brut- und Setz-Zeit gefällt, was streng verboten ist. Und dann hat die Stadtverwaltung noch eins draufgesetzt und die Buchenhecke daneben gerodet. Ist das Emsland noch Niedersachens Wilder Westen ? Wenn die Naturzerstörer die Gesetze nicht achten, müssen es die Naturschützer dann tun?
Insgesamt betreibt Bürgermeister Knurbein ein aggressivere Baupolitik als sein Vorgänger! Geht es etwa darum, soviel Geld wie möglich in die Bauwirtschaft zu schleusen? Ist Meppen schon Palermo ? Die Wut der Bürger wächst …”
H. K.*

27Aug

Dem Klimawandel ist es egal, ob man ihn leugnet.

Angesichts der zerstörerischen Kräfte, die wir durch Konsumdenken und unseren Lebenswandel entfacht haben, müssen wir gesellschaftlich und politisch umdenken, neu denken:
Da unser Planet immer mehr Menschen versorgen muss, sehen viele Menschen unsere Lebensgrundlagen gefährdet. Es geht hier nicht um die Benennung von Schuldigen. Was sich ändern muss, ist das gesamte ökonomische System, europaweit, weltweit. Dass wird ein sehr langer Prozess. Aber fangen wir morgen damit an. Mit der politischen Großwetterlage in Deutschland muss etwas passieren.
Ein Beispiel: Die Nachfrage nach Fleisch geht hierzulande zurück, aber gleichzeitig steigt der Export von Fleisch, beispielsweise in die Länder Afrikas. So wird dort intakte Agrarkultur zerstört. Die in der Folge verarmten Menschen entfliehen dem Elend, machen sich auf – und gelten dann hier als Wirtschaftsflüchtlinge. Frau Merkel redet zwar von Flucht-Ursachen-Bekämpfung, meint aber Flucht-Möglichkeiten-Bekämpfung.
Aber genauso unverantwortlich: Pflanzen- und Tierarten sind weltweit durch die Agrarlobby sowie intensive Landwirtschaft – und Forstwirtschaft mehr als gefährdet. In der Pflicht stehen hier besonders die Agrarpolitik und Ernährungsindustrie – aber auch die Menschen vor Ort: Also WIR. Die Unterzeichner sehen in der Partei der Grünen d i e Partei, die der politischen Wende in besonderer Weise verpflichtet war und ist.
Man muss mit einer Partei nicht in jedem Punkt übereinstimmen, aber was wäre wohl Deutschland ohne die Ideen der Grünen ?
Gesucht ist eine echte Alternative im Kampf gegen die Klimawandel-Leugner. Hier sei an die Impulse zum Atomausstieg, Erneuerbare Energiegesetz und zur Agrarwende erinnert. Angesichts der weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage ist verantwortliche Politik in Deutschland vornehmlich mit den Grünen zu erwarten!

13Aug

GRÜNE starten mit Spitzenteam in den Wahlkampf

Fraktionsvorsitzende Anja Piel und die vier grünen niedersächsischen Minister*innen läuten Wahlkampf ein / Rund 190 Delegierte stellen Landesliste zur Landtagswahl auf

“Wir setzen aufs Team und wir kämpfen für ein zweistelliges Ergebnis”
sagt Anja Piel, die am Freitag von den Delegierten auf Platz eins
gewählt wurde, kämpferisch auf der LDK in Göttingen. Gemeinsam mit
Umweltminister Stefan Wenzel, Landwirtschaftsminister Christian Meyer,
Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić und Justizministerin
Antje Niewisch-Lennartz startet das Spitzenteam an diesem Wochenende in
den Wahlkampf.

Anja Piel erinnert an die rot-grünen Regierungserfolge und die
Integration der Geflüchteten in Niedersachsen. “Wir stehen für
gesellschaftlichen Zusammenhalt und wollen keine Rückkehr zu einer
gnadenlosen Flüchtlingspolitik”, ruft sie den Delegierten unter Applaus
zu.

Stefan Wenzel will nicht zurück zu Kohle, Atom und Diesel. “Jetzt muss
es weiter vorangehen mit den Erneuerbaren, Solarwasserstoff, Glasfaser,
digitaler Infrastruktur und der Bewahrung unserer natürlichen
Lebensgrundlagen.”

Christian Meyer betont: “BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind
Verbraucherschutzpartei Nr. 1 und nicht verlängerter Arm einer
Agrarindustrie, die verheimlichen will, was im Essen ist und wie Tiere
gehalten werden. Grüne sind schon lange keine Partei nur für die urbanen
Räume. Wir lassen das Land aufblühen und machen Förderpolitik für alle
in Stadt und Land.”

Die Delegierten wählten bis zum frühen Samstag Abend die ersten 20
Plätze ihrer Landesliste zur Landtagswahl am 15. Oktober 2017. Die
Wahlen für die weiteren Plätze folgen bis zum Ende des Parteitages am
Sonntag – wir werden die Ergebnisse laufend auf unserer Internetseite
aktualisieren.

1. Anja Piel, KV Hameln-Pyrmont
2. Stefan Wenzel, KV Göttingen
3. Imke Byl, KV Gifhorn
4. Christian Meyer, KV Holzminden
5. Meta Janssen-Kucz, KV Leer
6. Dragos Pancescu, KV Wesermarsch
7. Miriam Staudte, KV Lüneburg
8. Helge Limburg, KV Nienburg
9. Eva Viehoff, KV Cuxhaven
10. Belit Onay, KV Hannover
11. Julia Willie Hamburg, KV Goslar
12. Detlev Schulz Hendel, KV Lüneburg
13. Susanne Menge, KV Oldenburg-Stadt
14. Volker Bajus, KV Osnabrück-Stadt
15. Anna Kebschull, KV Osnabrück-Land
16. Thomas Schremmer, KV Hannover
17. Marie Kollenrott, KV Göttingen
18. Gerald Heere, KV Braunschweig
19. Maaret Westphely, KV Hannover
20. Hanso Janßen, KV Wesermarsch

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